25. Juni 2017

22. Juni 2017

19. Juni 2017

12. Juni 2017

Santiago de Chile

Una semana atrás dejé la ciudad que me acogió por ocho meses. Mientras el avión despegó miré por la ventana y observé como los edificios se achicaron poco a poco detrás del velo de smog. Me dio asco la cantidad de polución y pena por el cariño que ya le había tomado a esta misma cuidad. Santiago quedó atrás y ahora se me presentaba una puesta del sol increíblemente linda arriba de la cordillera de los Andes. Estuve mirándolo hasta que oscureció y pensé que buena suerte tenía y que agradecida soy de haber conocido esta ciudad, partes de este país y la belleza de esta última puesta del sol aquí. Santiago, te echaré de menos!

Vor einer Woche verließ ich die Stadt, die mich acht Monate aufgenommen hatte. Während der Flieger abhob, sah ich aus dem Fenster und beobachtete wie die Gebäude hinter dem Schleier von Smog langsam kleiner wurden. Die Menge an Verschmutzung ekelte mich an und zugleich verspürte ich Trauer diese Stadt, die ich nun bereits in mein Herz geschlossen hatte, zu verlassen. Santiago blieb zurück und nun präsentierte sich mir ein wunderschöner Sonnenuntergang über den Anden. Den sah ich mir an, bis es schließlich dunkel wurde und dachte, welch ein Glück ich doch habe und wie dankbar ich bin, diese Stadt, Teile dieses Landes und die Schönheit eben dieses letzten Sonnenuntergangs hier, kennen gelernt zu haben. Santiago, ich werde dich vermissen! 



3. Juni 2017

Sternenhimmel über der Wüste

Siebenundzwanzig, Achtundzwanzig, Neunundzwanzig,.. mit einem Klicken schließt sich die Blende. Die Kurzvorschau der Aufnahme erscheint auf dem Bildschirm. Tatsächlich kommt das Foto der Realität vor unseren Augen nahe, wird ihrer zumindest annähernd gerecht. Wir sehen uns an, soweit ich das in der Dunkelheit erkennen kann, grinst er ebenfalls. Ich nehme einen Schluck aus der Weinflasche. Etwa eine Stunde stehen wir schon hier draußen und versuchen diesen eindrucksvollen Sternenhimmel festzuhalten. Obwohl wir uns dick eingepackt haben und der Wein uns von innen wärmt, ist die Kälte aufgrund des ebenso starken Windes kaum auszuhalten. Die neuen daumenlosen Handschuhe haben sich beim Fotografieren am Tag zwar schon bewährt gemacht, doch jetzt spüre ich meine Finger kaum noch. Ich bin kaputt, muss dringend aufs Klo und weiß, dass wir nach dieser Nacht bestimmt krank sein werden, aber ich blicke in den Himmel. Alles egal!



28. Mai 2017

Salar de Uyuni!

Ich sehe mich um und drehe mich dabei um mich selbst. Drehe mich noch einmal. Lasse meinen Blick langsam über den Horizont schweifen. Eine klare Linie, die Himmel und Erde voneinander zu trennen scheint. Ein paar Vulkane reihen sich in weiter Ferne. Ich kann nicht sagen, wie viele Hundert Kilometer 'Nichts' zwischen ihnen und mir liegen. Die Sonne steht hoch am Himmel und wird von allen Seiten reflektiert. Ich drehe mich weiter, komme ins Taumeln, fasse mich wieder.
Nie zuvor war ich an einem solchen Ort. So weit. So hell. So leer.


24. Mai 2017